Globusbiker

Katharina,

'Muttertier' mit zwei erwachsenen Kindern, seit über 20 Jahren regelmäßig zur Arbeit in der ambulanten Krankenpflege gegangen und genauso lange am Fernweh leidend, will es nun endlich wissen:
Wie ist das mit dem Heimweh auf richtig langer Reise? Genauso schlimm wie das Fernweh zuhause oder schlimmer?
Um das - und vieles andere - herauszufinden, habe ich lange gespart und einen langen unbezahlten Urlaub beantragt ( ...und bewilligt bekommen, ganz herzlichen Dank dafür an die APA !).
Auch von meinen Lieben zuhause brauche ich viel Verständnis für dieses Abenteuer. Ich danke euch sehr dafür, dass ihr mich ziehen lasst und so freundlich unterstützt und freue mich jetzt schon aufs Wiedersehen.
Ebenfalls ein großes Dankeschön gilt allen Freunden, die uns in den Turbulenzen der letzten Zeit vor der Reise mit praktischer und mentaler Hilfe beigestanden haben.

Für unsere Weltreise habe ich schweren Herzens umgesattelt:
anstatt meines braven alten PJ (Transalp, Bj. 1990), der mich nie im Stich gelassen hat, kommt nun Jolly, seines Zeichens Suzuki DRZ 400, mit auf Tour.
Der Hauptgrund ist das Gewicht, das mir doch häufig Probleme bereitet hat ( incl. aller Um- und Anbauten wiegt PJ bestimmt 250kg, das ist mir in schwerem Gelände einfach zu viel).
Darum darf PJ mit seinen 17 Jahren nun gemütlich zuhause bleiben und Jolly (Bj. 2000, ca 6000 km auf der Uhr) darf sich auf langer Tour bewähren.
Die Reisen der letzten Jahre und das Leben dazwischen haben gezeigt, dass Thomas und ich ein gutes Team sind, darum können wir uns guten Mutes gemeinsam auf dieses Unternehmen einlassen.


Thomas (HAM-Radio DG2LTK),

selbstständiger Dipl.-Ing. der Elektronik, speziell EDV-Hard- und Softwareentwicklung.

Nachdem mir Europa vom Nordkap bis Portugal zu eng geworden ist und nach dem Frust mit deutschen Behörden und Beamten bin ich auf der Suche nach angenehmeren Arten, das Leben zu gestalten.


Auf unseren Touren fahre ich eine Honda Transalp namens Foster.
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